Sommer im HOF


Zwei Veranstaltung je Termin, Dauer jeweils 50 min
Eintritt: Freiwillige Spende,
Reservierung: service@kulturzentrum-hof.at

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Mi, 05. August, 19:00 / 20:30 / Wiff & HanzHanz Ensemble / Konzert 

Di, 11. August, 20:30 / Power Point Karaoke / Vorträge

Mi, 12. August, 19:00 / 20:30 / Poetry Slam Show / DichterInnen Wettstreit

Mi, 19. August, 19:00 / 20:30 / Die Impropheten "Sommer-Impro deluxe" / Improtheater

Do, 20. August, 19:00/ Höfler & Mittermayr /Konzert

Di, 25. August, 19:00 / 20:30 /  Roland Otto Bauschenberger / Michael Mutig / Kabarett

Mi, 26. August, 19:00 / 20:30 / Bianca Ortner / Konzert

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Reservierungen unter 0732/77 48 63 oder per Email: service@kulturzentrum-hof.at oder per Formular

 

Blonder Engel: Ein bunter Strauß aus Liedern


Fr, 11.09. und Sa, 12.09. // 20:00 // € 20,- / 18,-*
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„Seien sie mir jetzt bitte nicht böse,“ betrat Blonder Engel das in Blütenduft getränkte Florenreich des Blumenladens, „aber ich brauche einen total kitschig schiachen Blumenstrauß für ein Foto.“„Ah, einen Fernsehstrauß wollen Sie also!“, antwortete die Verkäuferin, zielsicher zu Feuerlilie und Anthurie greifend. Vollprofi halt. „Darf ich fragen, wofür sie den brauchen?“„Wissen Sie“, entgegnete der Himmlische derweil Calla und Sonnenblume in der ausladenden Opulenz des Bouquets ihren Platz fanden, „ich bin ein Künstler, der sich irgendwo zwischen Musik und Kabarett weigert, Programme zu spielen.“

„Wie darf ich das verstehen?“, frug die Dame weiter, während sie mit flinken Fingern die verschiedenfarbigen Gerbera im immer dichter werdenden Strauß arrangierte. „Schauen Sie“, fuhr der Geflügelte fort, „ich bin quasi permanent am Schreiben. Und wenn ich neues Material habe, will ich das auch sofort spielen und ausprobieren können, eh klar. Na, und an einem anderen Abend würde dann vielleicht wieder mal eine alte Nummer besser passen, oder? Und eben genau das möchte ich mir offenhalten und mir die Freiheit bewahren, spontan sein zu dürfen — da ist dann halt ein fixes Programm mit seinem engen Korsett und den Routinefallen entlang des roten Fadens ein bisserl hinderlich, verstehen Sie?“ „Jede Vorstellung ein einzigartiges Erlebnis, wie?“, entgegnete die Verkäuferin und rundete das

Bouquet mit Gräsern, Farnen und Blattwerk ab. „Richtig!“ Der Engel strahlte. „Ein kleinkünstlerisches Unikum! Wenn man so will: Ein bunter Strauß aus Liedern, Abend für Abend frisch gepflückt!“„Apropos Strauß“, sagte die Verkäuferin, stolz das Gebinde präsentierend, „Gefällt er Ihnen so?“ „Wunderschön!“, freute sich der Himmlische. „Vielleicht noch ein bisserl Cellophan rundherum? Was meinen Sie?“ „Ja sicher. Eine Manschette. Überhaupt kein Problem.“ Mit ein paar geschickten Handgriffen hatte sie den Strauß im Nu fertig. Der Engel frohlockte. „Was bin ich schuldig?“, fragte er. „Da machen wir 35 geradeaus.“, erwiderte die Verkäuferin. „Dafür bringen’s mir dann aber auch ein Plakat vorbei…“

Fotocredits: Marco Prenninger

Kaufmann-Herberstein: BeziehungsWeise


Fr, 25.09. // 20:00 // € 18,- / 16,-*
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Resi und Flo lernen Beziehung und Sie lernen die beiden kennen - aber diesmal in echt! In gewohnt ungewohnter Offenheit erzählen sie schonungslos fiktiv aus ihrem Privatleben. Vom Kennenlernen bis zur Hochzeit und wieder retour: Das Einmaleins des Sixty-nine, Selbstverteidigung gegen Hormonjunkies und Partnermanipulation für Fortgeschrittene. Nähe erzeugt Distanz, Gleichwertig ist nicht gleich artig und Vergleichen ist gefährlich, aber gefährlich ist interessant!

Warum sollte man in einer ehrlichen Beziehung niemals die Wahrheit sagen? Wenn es für jeden Menschen den perfekten Partner gibt, was tun, wenn deiner in Indien lebt? Warum ist Monogamie wie China? Warum ist Schlager gut fürs Herz aber schlecht für alles andere? Und was ist so romantisch an einem Bergwerk?

Andere retten Banken, Kaufmann-Herberstein retten Ihr Leben – und immer mit der Extraportion Liebe! Da bleibt kein Auge trocken - und kein Höschen! Ein Kabarett für Optimisten, Romantiker und andere Realitätsverweigerer! Freut euch jetzt schon über einen Abend voller Beziehungsweisheiten, Tanz, Musik und anderer verstörender Momente!

 

Andreas Ferner: Chill amal, Fessor


 

Sa, 26.09. // 20:00 // € 20,- / 18,-*......................................................................................

Fern jeder „political correctness“ behandelt Österreichs lustigster Lehrer, Andreas Ferner, in seinem neuen Programm die großen Aufreger-Themen unserer Zeit, des Schulbetriebes und seines Lebens. Scharf wie Chilli sind die Pointen, ibizamäßig entlarvend der allgemeine Bildungsbefund, herzzerreißend komisch die Stories aus Schule und Leben. Zum Chillen bleibt ihm und seinem Publikum dabei aber wenig Zeit, wobei das Ferner spätestens nach dem nächsten Elternsprechtag guttun würde. In der Oberstufe der österreichischen Kabarettisten angekommen, kämpft Ferner gegen die Unbildung von Kardashian-Po-Doubles und Insta-Influencern, die doch besser im Unterricht aufgepasst hätten. Ferners neues Programm „Chill amal, Fessor!“ bringt das Augenzwinkern, das in der Schul- und Bildungsdiskussion viel zu oft fehlt. Ein Besuch der Doppelstunde in Lachübungen sollte dieses Jahr definitiv am Stundenplan stehen!

 

Stefan Schandor: SM in Mundart


Fr, 02.10. // 20:00 // € 16,- / 14,-* ...................................................................................................

„SM steht ned für Sailor Moon, Sadomaso oder Synchronmotor“, verrät der Fürstenfelder Kabarettist Stefan Schandor über sein erstes Bühnenprogramm. Wofür es tatsächlich steht, muss man am besten live erleben.

Seit seiner Kindheit ist die Bühne seine große Leidenschaft – Stefan Schandor liebt es, zu unterhalten und ist die geborene Rampensau. Trotz Spaßfaktor schreckt der junge Kabarettist aus Fürstenfeld nicht davor zurück, sich durchaus auch ernsteren Begebenheiten anzunehmen. Social Media sowie artverwandte Themen und deren Stellenwert in der Gesellschaft werden von ihm auf brutal ehrliche Weise greifbar gemacht. Sein erstes Bühnenprogramm mit dem polarisierenden Namen „SM in Mundart“ sieht das aufstrebende Nachwuchstalent als „Seminarkabarett“, dessen Inhalte direkt aus dem Leben gegriffen sind. Durch seine Tätigkeit als Referent für Jugendschutz sitzt er quasi an der Quelle zu laufend frischem Stoff für sein Programm. „Ich bin weder Techniker, EDV-Guru noch Streetworker, aber überzeugt davon, das Thema Social Media Jung und Alt auf unterhaltsame Weise näher bringen zu können.“, erklärt Stefan Schandor seine Mission.

Mit einer Mischung aus Witz, Charme und Fakten schafft er es, Themen wie Handynutzung und Technik im Wandel der Zeit für Personen jeden Alters verständlich, nachvollziehbar und bildhaft darzustellen. Gelacht darf dabei natürlich auch werden. SM ist doch im Grunde für jeden etwas.

Martin Kosch: Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem zurück


Do, 15.10. // 20:00 // € 18,- / 16,-*
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Sie befinden sich 4000 Meter über dem Boden und leiden unter furchtbarer Höhenangst. Langsam öffnet sich die Absprunglucke des Flugzeuges. Eine solche Situation kann man als PROBLEM definieren. Die Lösung: Ein kleiner Tritt zur rechten Zeit und schon hat sich das Problem in Luft aufgelöst.

Unser Alltag ist voller kleiner Probleme und wir finden oft keine Lösungen. Wir schauen morgens in den Spiegel und was sehen wir: Unser Hauptproblem. Wir versuchen trotzdem positiv zu bleiben und beginnen mit unserem Spiegelbild zu reden: "Ich bin kein Problemfall". Und der Spiegel antwortet: "Nein, du bist der Ernstfall". Dann fährt man in die Arbeit und auch dort muss man erkennen, dass bei einigen Kollegen der Sprung größer ist als die Schüssel. Am Abend geht es nach Hause und dort wartet schon das nächste Problem. Im schlimmsten Fall hat man es geheiratet. Ist dann auch noch der Fernseher kaputt, kommt es zur ultimativen Katastrophe: Man muss wieder miteinander reden! Martin Kosch hat sich auf Problemforschung begeben. Wo liegen die Ursachen? Sind Kompromisse wirklich die optimalen Lösungen? Frau: Ich will nach Griechenland Mann: Ich will nach Schweden Kompromiss: Treff ma uns in der Mitte und fahr ma nach Albanien.

Eine 2stündige Lach- und Staungarantie mit Martin Kosch, dem Grazer Wuchtelkaiser und 2fachen österreichischem Staatsmeister in Comedy Magic. Sie werden nach diesem Abendmehr Lösungen als Probleme haben!

Regie: Andi Peichl

Podewitz: Macht schön


Fr, 30.10. // 20:00 // € 18,- / 16,-*

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Deutschland hat sich sehr verändert. Plötzlich stehen
an jeder Straßenecke statt „Imbißwagen“ lauter
„Foodtrucks“ rum. Früher war das Land voller
„Wut-Bürger“ und jetzt ist es zusätzlich noch voller „Food-Bürger“.
Laktose-Mimosen und Bart-Shamponierer führen mit
dem E-Scooter ihren Männer-Dutt Gassi.
Außerdem werden die Deutschen immer dicker,
deshalb kaufen Eltern auch immer gleich einen
SUV, denn ohne Allrad kriegt man die Kinder schon
gar nicht mehr vom Schulhof. Hilft da vielleicht ein bundesweites Bauchverbot?

In Deutschland wird Datenschutz groß geschrieben.
Warum? Weil es ein Substantiv ist!

Aber wir stellen auch immer wieder mal die mittel-großen Fragen:
Gibt es im Islam auch das Sternzeichen „Jungfrau“
oder heißt es da „72 Jungfrauen“?

Für die Freunde der seriösen Unterhaltung mit Tiefgang und Welt-Niveau liefern wir zusätzlich herrlich handgeschmiedete, philosophische Sentenzen
wie zum Beispiel:
„Träume sind Bildschirmschoner für`s Gehirn!“
Ja, genau: „Oha!“ Den kann man sich daheim aufs Kissen sticken.

Isabel Meili: Genug


 

Fr, 06.11. // 20:00 // € 18,- / 16,-*
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Genug Aufmerksamkeit.
Genug Arbeit.
Genug Geld.
Genug Probleme.

Wann ist genug wirklich genug und bin ich jemals genug? Wo hört gesunde Selbstliebe auf und wann beginnt krankhafter Narzissmus? Und wann um alles in der Welt ist eigentlich alles so kompliziert geworden? Wünschen Sie sich nicht auch manchmal die 90er Jahre zurück, als die größte Herausforderung noch die tägliche Tamagochi-Fütterung war und alles bunt, sorglos und frei von jeglichen (a)sozialen Medien? Isabel Meili pendelt zwischen Genügsamkeit und einer nicht stillbaren Gier, mag Tiere aber hasst Fische, plädiert für ein besseres Miteinander jedoch Nulltoleranz bei Schmatzgeräuschen. Die junge Schweizerin ist voller Gegensätze, ihr Humor so vielschichtig wie sie selbst. Da treffen Infantilität auf Hedonismus und Parodie auf Pointenhagel.

Genug - eine Hommage an die Selbstliebe und eine Liebeserklärung an die 90er.

Foto: Moni Fellner

Mario Lucic: Super, Wahnsinn!


Fr, 13.11. // 20:00 // € 16,- / 14,-*
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Mario Lucic meldet sich mit seinem dritten Soloprogramm „Super, Wahnsinn!“ zurück. Er hat sein Glück kurzzeitig in der Arbeitswelt gesucht und natürlich nicht gefunden. Denn seine Heimat ist und bleibt das AMS. Das dritte Werk entstand durch einige Krisen mit offenen Fragezeichen. Eine Lösung scheint nicht in Sicht. Lucic, der selbst ernannte Ghettoneurotiker, hat genug! Genug von einer Welt, in der sich niemand seiner Idiotie bewusst ist.

„Super, Wahnsinn!“ ist eine Abrechnung mit ehemaligen Kunden, mit der österreichischen Politik, mit der heutigen Jugend und einer Gesellschaft, die Angst vor „negativen Vibes“ hat. Helfen Sie dem (nicht mehr so) jungen Kabarettisten die Resignation zu vermeiden, weil die Welt ist doch eigentlich eh Super, Wahnsinn!


Foto: Stefan Joham Photography

Elli Bauer: Stoffsackerlspruch


 

Fr, 20.11. // 20:00 // € 16,- / 14,-*
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Wir wurden geboren in den 80er Jahren,
da könn ma echt nix dafür.
Wir kennen keine Not, keinen Hunger, kein Leid,
aber habn an Traumfänger und für alles a Gspühr.

Aufgewachsen bin ich in einer Großwohnsiedlung mit Schrebergartenblick, jetzt belagere ich eine kleine Wohnung zwischen Pensionisten und Rollatoren, Studenten-WGs und Wutzltschick. Das wäre an sich lässig genug, aber wenn man da nicht aufpasst und in sich geht, kommen die wichtigen Fragen der Menschheit ganz ungebremst auf einen zu: Wie viele Avocados muss ich essen bis die Aromatherapie wirkt? Warum ist Graz-Jakomini nur halb so groß wie Monaco? Warum läuft bei der Frauenärztin immer Radio Steiermark?

Klein und stark behaart trifft Elli Bauer auf die großen und größeren Herausforderungen des Alltags. Die junge Grazerin tritt mit Gesang, Gitarre, Klavier, Ukulele, Cajon und viel Körpereinsatz gegen einfaches Schubladendenken an und sucht dabei eigentlich nur ihre eigene. Ob es auf die Fragen wirklich Antworten gibt und welches Ikea-Regalsystem für die ausgebildete Sängerin, Tänzerin und Instrumentalistin das richtige ist, verrät ein Abend für alle, die auch gerne über sich selbst lachen und lieber Frühlingsrollen essen als auf einen Berg steigen.

Foto: Sabine Lehner

 

* Abendkasse / Vorverkauf