* Abendkasse / Vorverkauf

Rudi Schöller: Vormärz spricht


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Es herrscht Aufregung am Österreichischen Hof… Vormärz ist nicht aufzufinden. Er hat etwas von einem Kabarett-Auftritt gesagt. Nein, „gesagt“ natürlich nicht. Er hat es irgendwie zu verstehen gegeben. Und dann ist er aus dem Schloss geeilt…

Rudi Schöller ist bekannt als stummer Diener Vormärz aus „Wir sind Kaiser“. Doch wenn er spricht, hat er einiges zu sagen. Über den modernen Alltag, das Leben in einer Beziehung, die Auswüchse der Digitalisierung, Ernährungstrends, Italien-Urlaube, Fernsehgewohnheiten, Europa oder Fake News. Er schlüpft in verschiedenste Rollen, in denen Du den einen oder andern Zeitgenossen wiedererkennen wirst. Vielleicht aber auch Dich selbst. Es gibt also viel zu besprechen. Ob er diesmal etwas zu lachen hat, wird man sehen. Das Publikum auf jeden Fall.

Foto: © ORF

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Termin: Fr, 07. Dezember // 20 Uhr
Eintritt: € 16,- / € 14,-*

Karten Reservierung - hier klicken  

Roland Otto Bauschenberger: Ausziehen leicht gedacht...


Fr, 25.01. // 20:00 // € 15,- / 13,-*

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Das Leben eines Anfang-20-Jährigen in der ersten Wohnung ist geprägt von Alkoholexzessen, Frauengeschichten und anderen Jugendsünden… - klar, dass hier kein Gedanke an´s Kochen und die Hausarbeit verschwendet wird. „Bei Unklarheiten einfach Mama fragen!“ - So war es und so bleibt es, auch in den eigenen 4-Wänden. Erwachsen werden? - FEHLANZEIGE! Abnabeln? – KEINE CHANCE! Und irgendwann stellt man fest, dass (sich) Ausziehen alleine, noch lange nicht zur „Selbstständigkeit“ reicht... Egal ob frühreifer Jüngling, zurück gelassene Mutter, oder Vater der sich das Ganze entspannt von der Couch aus ansieht – in „Ausziehen leicht gedacht...“ kommen Jung & Alt auf ihre Kosten.

daBerrer: ausgepopt – ein schräger Heimatabend


Fr, 01.02. // 20:00 // € 15,- / 13,-*

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Hatten Sie schon immer Lust auf einen abendfüllenden Kulturvortrag über das oberösterreichische Innviertel? Vermutlich nicht. Das ist auch dem Berrer klar. Deshalb lockt er sein ahnungsloses Publikum mit umgedichteten Perlen des Austropop in die Vorstellung und beglückt es mit einer unfreiwilligen Kulturreise durch ein Land, so unberührt wie unbekannt. Tauchen Sie ein in eine Welt, in der die Begriffe Kunst und Dünger unzertrennlich miteinander verbunden sind. Eine Welt aus rivalisierenden Dörfern, in der verbotene Liebe unweigerlich nicht nur zu zerbrochenen Herzen sondern auch zu mehrfach gebrochenen Knochen führt. Eine Welt, in der Emannzipation gelebt, aber dafür mit Doppel „n“ geschrieben wird. Lernen Sie das Innviertel mit seinen Eigenheiten kennen, beziehungsweise lernen Sie die Eigenheiten der Innviertler kennen, hören Sie liebevolle Eigeninterpretationen allseits bekannter Austropophadern und genießen Sie einen schrägen Heimatabend mit dem Berrer.

Martin Kosch: Wenn das die Lösung ist, will ich mein Problem zurück – Vorpremiere!


Fr, 08.02. // 20:00 // € 18,- / 16,-*

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Sie befinden sich 4000 Meter über dem Boden und leiden unter furchtbarer Höhenangst. Langsam öffnet sich die Absprunglucke des Flugzeuges. Eine solche Situation kann man als PROBLEM definieren. Die Lösung: Ein kleiner Tritt zur rechten Zeit und schon hat sich das Problem in Luft aufgelöst. Unser Alltag ist voller kleiner Probleme und wir finden oft keine Lösungen. Wir schauen morgens in den Spiegel und was sehen wir: Unser Hauptproblem. Wir versuchen trotzdem positiv zu bleiben und beginnen mit unserem Spiegelbild zu reden: “Ich bin kein Problemfall”. Und der Spiegel antwortet: “Nein, du bist der Ernstfall”. Dann fährt man in die Arbeit und auch dort muss man erkennen, dass bei einigen Kollegen der Sprung größer ist als die Schüssel. Am Abend geht es nach Hause und dort wartet schon das nächste Problem. Im schlimmsten Fall hat man es geheiratet. Ist dann auch noch der Fernseher kaputt, kommt es zur ultimativen Katastrophe: Man muss wieder miteinander reden!

Martin Kosch hat sich auf Problemforschung begeben. Wo liegen die Ursachen? Sind Kompromisse wirklich die optimalen Lösungen? Frau: Ich will nach Griechenland Mann: Ich will nach Schweden Kompromiss: Treff ma uns in der Mitte und fahr ma nach Albanien Eine 2stündige Lach- und Staungarantie mit Martin Kosch, dem Grazer Wuchtelkaiser und 2fachen österreichischem Staatsmeister in Comedy Magic. Sie werden nach diesem Abendmehr Lösungen als Probleme haben!

Regie: Andi Peichl

Berni Wagner: Babylon!


Fr, 01.03. // 20:00 // € 15,- / 13,-*

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Sieben Jahre in der Großstadt. Und je länger Berni hier wohnt, desto mehr leidet er am Gegenteil von Fremdenhass: Er mag niemanden mehr, den er kennt. Deshalb geht er auch mit Leuten, die er nicht kennt, an Orte, zu denen er nicht eingeladen ist und unterhält sich dort in Sprachen, die er nicht spricht, über Themen, von denen er nichts versteht.Sicher, er hat eine Reihe von Problemen – aber Berührungsängste gehören nicht dazu!Vom Horror im Supermarkt über das Bordservice in der U-Bahn bis zu den Aliens im Prater: In "Bablyon!" trifft zähflüssiger Alltag auf urbane Legende. Ein kleines Epos gegen die Vereinsamung. Geschichten, wie sie selbst Berni Wagner nur in Wien passieren können.

"Ebenso fesselnd formulierte wie vorgetragene Großstadtgrotesken über Fremdes und Vertrautes, über Ängste, Wünsche und Süchte." Falter

„Wagner erweist sich erneut als unverwechselbarer Hochdruck-Humorist" Ö1

 

Blonder Engel: Ein bunter Strauß aus Liedern


Do, 14.03. // 20:00 // € 20,- / 18,-*
Fr, 15.03. // 20:00 // € 20,- / 18,-*

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„Seien sie mir jetzt bitte nicht böse,“ betrat Blonder Engel das in Blütenduft getränkte Florenreich des Blumenladens, „aber ich brauche einen total kitschig schiachen Blumenstrauß für ein Foto.“„Ah, einen Fernsehstrauß wollen Sie also!“, antwortete die Verkäuferin, zielsicher zu Feuerlilie und Anthurie greifend. Vollprofi halt. „Darf ich fragen, wofür sie den brauchen?“„Wissen Sie“, entgegnete der Himmlische derweil Calla und Sonnenblume in der ausladenden Opulenz des Bouquets ihren Platz fanden, „ich bin ein Künstler, der sich irgendwo zwischen Musik und Kabarett weigert, Programme zu spielen.“„Wie darf ich das verstehen?“, frug die Dame weiter, während sie mit flinken Fingern die verschiedenfarbigen Gerbera im immer dichter werdenden Strauß arrangierte. „Schauen Sie“, fuhr der Geflügelte fort, „ich bin quasi permanent am Schreiben. Und wenn ich neues Material habe, will ich das auch sofort spielen und ausprobieren können, eh klar. Na, und an einem anderen Abend würde dann vielleicht wieder mal eine alte Nummer besser passen, oder? Und eben genau das möchte ich mir offenhalten und mir die Freiheit bewahren, spontan sein zu dürfen — da ist dann halt ein fixes Programm mit seinem engen Korsett und den Routinefallen entlang des roten Fadens ein bisserl hinderlich, verstehen Sie?“ „Jede Vorstellung ein einzigartiges Erlebnis, wie?“, entgegnete die Verkäuferin und rundete das Bouquet mit Gräsern, Farnen und Blattwerk ab. „Richtig!“ Der Engel strahlte. „Ein kleinkünstlerisches Unikum! Wenn man so will: Ein bunter Strauß aus Liedern, Abend für Abend frisch gepflückt!“„Apropos Strauß“, sagte die Verkäuferin, stolz das Gebinde präsentierend, „Gefällt er Ihnen so?“ „Wunderschön!“, freute sich der Himmlische. „Vielleicht noch ein bisserl Cellophan rundherum? Was meinen Sie?“ „Ja sicher. Eine Manschette. Überhaupt kein Problem.“ Mit ein paar geschickten Handgriffen hatte sie den Strauß im Nu fertig. Der Engel frohlockte. „Was bin ich schuldig?“, fragte er. „Da machen wir 35 geradeaus.“, erwiderte die Verkäuferin. „Dafür bringen’s mir dann aber auch ein Plakat vorbei…“

Fotocredits: Marco Prenninger